Asexualität · Event

CSD Stuttgart 2017

Letzten Samstag war der CSD in Stuttgart und eine Freundin und ich hatten uns ein paar Tage vorher entschieden mitzulaufen. Ich habe es definitiv nicht bereut!

Wir sind mit Aktivista, bzw. Bi-in-BW mitgelaufen und ich habe mich selten so wohl gefühlt mit Menschen, die ich gerade zum ersten Mal getroffen hatte. Es war wirklich schön noch andere Aces zu treffen. Und meiner Erfahrung nach sind die Bisexuellen sowieso generell ziemlich cool. Und die Lesben, die mitgelaufen sind, haben richtig Stimmung gemacht, während sie noch Schilder getragen haben. Wie gesagt, eine tolle Gruppe.

Aktivista und Bi-in-BW haben auch ihre eigenen Blogeinträge über den CSD geschrieben und scheinbar hat es wirklich allen, die dabei waren, Spaß gemacht.

Uns wurden auch echt tolle Flyer zum Verteilen gegeben, die auf Bisexualität und Asexualität aufmerksam machen sollen. Ich habe ein paar Leute gesehen, die sie interessiert durchgelesen haben (andere haben sie nur zum Luftfächeln benutzt, aber es war wirklich sehr heiß, also verzeihe ich ihnen mal).

Ich hoffe wirklich, dass ich nächstes Jahr wieder teilnehmen kann (und dass es etwas kühler wird.)

Mein selbstgemachtes Pride Merchandise kam auch ziemlich gut an. Das wäre eventuell noch etwas für zukünftige Beiträge. Stoff bemalen ist recht einfach, wenn man es mal raus hat und Armbänder im Streifenmuster knüpfen ist auch keine große Sache. Außer man macht sein T-Shirt am Abend davor und 17 Bänder in drei Tagen.

Ich bin gerade ziemlich im Stress, hoffe aber, dass ich noch ein paar Beiträge liefern kann in nächster Zeit.

 

 

 

 

Asexualität

Asexuelle in den Medien

Nach meinem letzten Blogeintrag habe ich mich tatsächlich mal umgeschaut wegen asexueller Repräsentation.

Ich habe einige Masterposts gefunden, die andere Leute schon zusammen gestellt haben. Ich kann aber nicht bewerten, ob es sich um gute Repräsentation handelt oder ob die Einschätzungen der Ersteller der Listen nachvollziehbar sind, also Vorschläge mit Vorsicht genießen.

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Asexualität

Asexualität im deutschen Fernsehen?

Weltweit findet man nicht viele explizit Asexuelle im Fernsehen. Und bei denen, deren Verhalten darauf hinweisen könnte, blocken die Serienmacher ziemlich schnell diese Interpretation oder sehen die Asexualität eines Charakters als Makel an.

Ich hätte im deutschen Fernsehen nicht erwartet, dass irgendeine Serie sich damit auch nur im weitesten Sinne auseinandersetzt.

Dann hab ich letztens angefangen ein paar Folgen von „Edel und Starck“, einer Anwaltsserie, die bis 2005 lief, wieder anzuschauen und bin auf etwas interessantes gestoßen. In Staffel 4 Episode 11 („Der X-Punkt“) geht es um das Thema Sex und einer der Handlungsstränge handelt von einem Mann, der keinen Sex möchte.

Auf der Seite von Sat1 Gold kann man sich die Folge kostenlos anschauen.

Volker Adam kommt als Mandant zur Kanzlei, weil sich seine Frau von ihm scheiden lassen will. Weil er nicht mit ihr schlafen möchte.

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Allgemein

Endlich Ehe für alle

Wie so viele habe ich heute morgen den Livestream der Bundestagssitzung verfolgt. Die Reden sind mehr oder weniger an mir vorbei gezogen, neue Argumente waren auf beiden Seiten nicht dabei. Die Abstimmung kam und das Ergebnis wurde bekannt gegeben. Ich musste die Zahlen mehrfach durch lesen, bevor ich mir endlich sicher war, dass das Ergebnis real ist.

Ich habe mich gefreut für alle, deren Wunsch wahr geworden ist, für alle, die jetzt heiraten können und für alle, denen diese Entscheidung hilft, sich selbst zu akzeptieren. Ich habe mich für meine Freunde gefreut. Und auch ein bisschen für mich. Es ist schön eine Möglichkeit mehr zu haben, selbst wenn man sich noch nicht sicher ist, was man will.

Ich habe mich aber nicht laut gefreut.

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Aromantik · Asexualität

Polyamore asexuelle Romantik?

Sobald man sich etwas näher mit der Asexualität beschäftigt, stößt man auf das split attraction model, das zwischen Asexualität und romantischen Gefühlen unterscheidet. Empfindet jemand diese nicht, so ist derjenige aromantisch. Ansonsten kann man den ganzen Fächer der sexuellen Orentierung auch auf die romantische übertragen (biromantisch, homoromantisch, panromantisch,…).

Um sich hier einordnen zu können, sollte mensch aber erst einmal wissen, was genau romantische Anziehung ausmacht. Das Konzept ist meiner Ansicht nach um einiges nebulöser als der sexuelle Gegenpart und sehr subjektiv.

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Asexualität

Der „Das bin ich!“-Effekt

Die Geschichte der meisten Aces, die zu ihrer Identität gefunden haben, läuft so ab: Sie wussten jahrelang nicht, dass Asexualität existiert/einen Namen hat. Doch dann kam der Moment, in dem sie (meist durch das Internet) endlich davon erfahren haben. Und sie dachten sich sofort „Das bin ich!“.

Jetzt erzähle ich mal eine andere Geschichte.

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